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Phase 1: Fotografieren.
Man
muss
schon beim Fotografieren mit dem Hintergedanken arbeiten, dass man mehrere
hintereinander geschossene Fotos wie Masken übereinander legt und
nur jeweils die wichtigen Teile
der
Maske stehen lässt (oder ein Loch in die Maske rubbelt, wo die wichtigen Teile des
Hintergrunds
sind
-
wie rum man arbeitet ist letztlich egal).
Wichtig ist, dass die Fotos gleich bleibend belichtet sind,
sonst hat man nachher Helligkeitsübergänge
- also am besten manuell belichten und
die
Lichtbedingungen so konstant wie möglich halten.
Aufpassen muss man auch auf Gegenstände, die sich von einem zum anderen Foto
unbeabsichtigt
bewegen (z. B. Faltenwurf einer Couch, wenn ich mich mal auf die linke und beim
nächsten Bild auf
die rechte Seite setze).
Man
muss besonders darauf achten, dass die Anordnung im fertigen Bild plausibel
bleibt: mein Arm in Bild 1 mit der Milchtüte soll sich genau über dem Glas
befinden.
Ergebnis:
mindestens 2, ggf. mehrere Fotos, die exakt das gleiche Bild zeigen
- bis auf ein
Element (Person), das auf
jedem Bild woanders steht.
Phase 2: Photoshop
Wichtig: alle Nachbearbeitungen, Entrauschen, Tonwertkorrektur, Gammakorrektur,
Farbanpassungen, Nachschärfen erst am
fertigen Kompositbild, nicht vorher.
1. Ich öffne
Bild 1.
2. Ich öffne
Bild 2.
3.
In Bild 2:
Strg+A
(Auswahl: Alles auswählen);
Strg+C
(
Bearbeiten: Kopieren)
4.
Bild 1 anwählen.
Strg+V
(
Bearbeiten: Kopieren)
Ein Tipp noch: Ich verkleinere die Fotos nach dem Fotografieren
alle auf eine gleiche Größe (die Größe die ich letztendlich auch haben will),
in diesem Fall auf 800x533 Pixel, damit es beim bearbeiten schneller geht und nicht zuviel Speicherplatz benötigt
wird.
Jetzt
liegen beide Bilder als Hintergrundebene und Ebene 1 übereinander. Zu sehen ist
nur
die obere Ebene 1, die Hintergrundebene wird verdeckt.
Kontrollieren kann man das im Ebenenfenster (lässt sich mit
F7ein- und ausschalten).
Interessant ist es jetzt z. B., im Ebenenfenster die
Deckkraft der Ebene 1 mal mit dem
Schieberegler,
der
erscheint, wenn man auf den Pfeil neben den 100% klickt,
auf
50-60%
runterzusetzen.
Es
erscheint dann die darunter liegende Hintergrundebene, die Ebene 1
verblasst zusehends -
das macht das
Bearbeiten der Ebenenmaske gleich einfacher.
5. Jetzt erzeugt man eine Ebenenmaske:
Ebene: Ebenenmaske hinzufügen -> alles
einblenden.
Dieser Befehl sollte am sichtbaren Zustand des Bildes nichts
ändern. In dem Ebenenfenster erscheint neben der Ebene 1 eine damit gekoppelte
Maske. Weil wir
„alles
einblenden" gesagt haben, ist die Maske weiß.
An allen Stellen, an
denen die Maske weiß ist, sieht man nur die Ebene 1. An allen Stellen, an denen
die Maske Schwarz ist, ist sozusagen ein Loch in der Maske, durch das ich die
Hintergrundebene sehen kann.
6.
Jetzt
klicke
ich auf das weiße Ebenenmaskensymbol
neben Ebene 1 im Ebenenfenster.
7. Wenn
ich jetzt mit einem Pinsel über das Bild male, male ich eigentlich in der
Ebenenmaske. Daher wähle ich den
Pinsel und wähle als
Vordergrundfarbe schwarz.
Jetzt
male ich im Bild über den Bereich, der in der Hintergrundebene
das bewegliche Element
enthält.
Im
Symbol der Ebenenmaske erscheint ein schwarzer Fleck: An dieser
Stelle sieht man durch die Ebene 1 hindurch auf die Hintergrundebene.
8.
Wenn
ich jetzt die Deckkraft der Ebene 1 wieder auf 100% setze, sollte ich das
fertige Bild
sehen.
Genügend Speicher vorausgesetzt, kann das auch bis zur x-ten Ebene so bleiben
-
man kann dann alles korrigieren. Ich
persönlich stelle eine Bildkombination fertig und fahre dann mit
Ebene: Auf Hintergrundebene reduzieren
die Ebenen zusammen, um die Übersicht zu behalten. Dann geht's mit der
nächsten Ebene wieder bei Schritt 2 los.
So, ich hoffe damit ist die Sache mit der
Ebenenmaske verständlicher geworden. Ich habe lange gebraucht, um mich an eine
solche Aufgabe heranzuwagen Nun, da ich das Konzept verstanden habe, ist es für
mich eines der unverzichtbaren Mittel von Photoshop. Man kann nämlich auch mit
Graustufen (z.B. Verlaufswerkzeug) teiltransparente Bereiche einer Maske
schaffen. Z.B. um Bilder ineinander verlaufen zu lassen oder Nachschärfungen an
einer Ebenkopie vornehmen und dann mit einem weichen Pinsel ganz sensibel
sichtbar werden lassen.
Erst mal viel Spaß beim
Klonen.
Vielleicht kann mir jemand mal eine Erfolgsmeldung in Form einer selbst
erstellten Montage schicken..
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